(ch) Kürzlich ist ein absoluter «Albtraum» Wahrheit geworden. Ich vergaß nach einem Wochenende mein Handy im Ausland! Auf der Heimfahrt habe ich’s bemerkt und es machte sich im ersten Augenblick schon so etwas wie Panik in mir breit. Ich fühlte mich wie amputiert. “Was mache ich, wenn ich jetzt eine Panne habe? Was, wenn mich jemand erreichen will?”

In dieser Situation wurde mir erstmals bewusst, wie abhängig wir uns von der modernen Technik «jederzeit erreichbar zu sein» machen. Wie konnten wir früher überhaupt existieren?

Doch dann, nach dem ersten Schreck fühlte ich eine gewisse Freiheit in mir. “Ich bin jetzt einfach mal nicht erreichbar!” Schön, dieses Gefühl – ich kann jedem raten, es mal ein Wochenende lang zu testen. Das Handy ausschalten und erst am Montag wieder in die Hand nehmen – für einmal, was die mobile Erreichbarkeit angeht, Robinson auf einer Insel im Ozean sein.